Kommunizieren Sie gegenüber Ihren Mitarbeitern offen, was Sie im Social Web vorhaben und holen Sie sie ins Boot. Mitarbeiter werden im Social Web zu Botschaftern Ihres Unternehmens: Vereinbaren Sie mit ihnen daher Social-Media-Richtlinien.
Ob Sie nun selbst Social Media nutzen und aktiv werden oder nicht: Sie können davon ausgehen, dass über Ihr Unternehmen und Ihre Leistungen oder Produkte im Internet geschrieben wird. Wenn Sie sich also mit dem nicht selbst auseinandersetzen, werden es da und dort wohl Ihre Mitarbeiter tun. Insofern gilt es, intern offen mit dem Thema umzugehen und klare Richtlinien zur Nutzung von Social Media mit Ihren Mitarbeitern zu vereinbaren.
Social-Media-Plattformen sperren?
Viele Unternehmen haben sich dazu entschlossen, den Zugang zu Social-Media-Plattformen zu verbieten oder bestimmte Seiten gar zu sperren. Jedoch sind Social Media heute längst ein fixer Bestandteil im Kommunikationsalltag der Menschen: Rund 70 Prozent all jener, die über einen Internetanschluss verfügen, nutzen auch Social Media.
Diesen Kanal also zu sperren, kommt einem Verbot von Telefon oder Fax gleich. Zudem nimmt man sich selbst die Möglichkeit, herauszufinden, was aktuell über das eigene Unternehmen im Web geschrieben wird, bzw. das Bild des Unternehmens im Internet zu beeinflussen.
Mitarbeiter sind Ihre Botschafter
Wie auch immer Sie sich entscheiden, so oder so werden Mitarbeiter weiterhin privat Social Media nutzen. Und wenn die Mitarbeiter privat auf Posts zu Ihrem Unternehmen reagieren oder selbst Posts verfassen, werden sie automatisch zu Botschaftern Ihres Unternehmens.
Unabhängig davon, ob Sie sich für eine aktive Nutzung von Social Media oder dagegen entscheiden: Sie brauchen interne Richtlinien zur Nutzung von Social Media. Es muss für jeden Mitarbeiter klar sein, wie das Unternehmen mit Social Media umgeht bzw. was erwünscht ist und was nicht.
Als Grundlage zur Erarbeitung solcher Richtlinien gibt es bereits verschiedene Social-Media-Guidelines, auf denen Sie Ihre Vereinbarungen aufbauen können.


